Natürlich werd’ ich weniger krank!

Dieses Buch verrät die besten Hausmittel zur Erkältungszeit. Und ja: Die helfen wirklich.

von Anna

Meine Mama ist am liebsten draußen. Wie naturverbunden sie in meiner Kindheit auch drinnen wirklich war, weiß ich nicht genau. Eins ist sie ganz sicher immer: praktisch. Und so wurden meinem Bruder und mir weniger aus ökologischen als aus zweckmäßigen Gründen früher schon bei einem leichten Kratzen im Hals feste Quarkwickeln angelegt. Sprich: Milchprodukt in Küchentuch, Küchentuch um Hals – und ab ins Bett.

An den trockenen, bröckelnden Quark am Morgen hab’ ich mich bis heute nicht richtig gewöhnt. Auf die Wirksamkeit dieses Hausmittels will ich trotzdem auch als Erwachsene nicht verzichten. Denn die ist wirklich erstaunlich! Aber warum? Das habe ich erst neulich aktiv herausgefunden. Dank eines Buchs von

Karin Berndl und Nici Hofer.

In „Zwiebelwickel, Essigsocken und Co.“ (Eden Books) heißt der Quark österreichisch Topfen. Sonst ist das empfohlene Hausmittel gleich. Und neben dem Rezept für Mamas erfahrungsgemäß allerbestes Mittel gegen Mandelentzündung findet sich eben auch die Funktionsweise: Die Milchsäurebakterien im Quark öffnen die Hautporen, Entzündungsstoffe werden durch die saure Substanz aus dem Körper abgeleitet und im Topfen gespeichert. Außerdem wird die Durchblutung angeregt. Interessant!

Und natürlich sind die Topfenwickel nicht das einzige Rezept, das die Autorinnen mit uns teilen. Insgesamt gibt’s in dem ebenso hübschen wie praktischen Werk mehr als vierzig traditionelle Hausmittel, von deren Wirksamkeit sie, wie ich, seit ihrer Kindheit überzeugt sind. Die meisten will man besonders jetzt, wo’s draußen kühler und die Kränkeleien häufiger werden, unbedingt kennen!

Zum Selbermachen braucht’s für Farn-Franzbranntwein, Kamillenpackung und Fichtennadelbad neben dem Buch meist nicht viel: Ein paar Zutaten aus dem Garten, vom Markt oder auch Supermarkt und los geht’s – Danke, Mutter Natur!

Ihr habt noch weitere DIY-Anregungen? Immer her damit!