Mehr draussen, weniger Bullshit –jetzt Erst Recht?

Rausgehen in Zeiten von Corona, zumindest in meinem Zuhause Hamburg ist das in diesen Wochen nicht so easy, wie sonst: Es herrscht Unsicherheit und es gibt immer noch Leute, die es nicht begriffen haben, die die Gänge im Supermarkt ebenso rücksichtslos durchpflügen wie die Stege an der Alster oder den Strand an der Elbe. Deshalb wird es hier bis auf Weiteres keine neuen Geheimtipps für Ausflüge mehr geben, das fühlt sich gerade nicht richtig an. Trotzdem gilt: Natur bringt mich runter, sie ist mein Therapeut und Heilmittel und sie macht mich high – vielleicht jetzt mehr denn je. Gerade bin ich mehr Feldhase als Stadtfuchs – ich lebe derzeit für ein paar Wochen (Monaten?) bei meinen Eltern auf dem Land in NRW. Hier sind Garten und Wald vor der Tür, was das Rausgehen sehr viel unbeschwerter macht. Hier kann ich sehr intensiv meine beiden Leidenschaften, die Natur und das Schreiben, miteinander verbinden: Ich suche regelmäßig einen Sit Spot im Wald auf, meditiere ein wenig und schreibe dann drauflos. Über Menschen und Dinge, die ich vermisse, über meine Kindheit und hin und wieder entsteht sogar ein Gedicht. Sobald es wieder erlaubt ist, möchte ich die Arbeit an Schreibcoachings und Workshops in freier Wildbahn mit Euch forsetzen. Schön ist, dass ich gerade sehr viel Zeit mit meinen Vater Theo verbringen kann, der mir die Liebe zur Natur quasi in die Wiege gelegt hat  (siehe auch unser Projekt Silberfuchs) – wir sind eigentlich jeden Tag zumindest für eine kurze Runde im Wald, was ich sehr zu schätzen weiß.

Bleibt gesund und passt auf Euch und andere auf – und dann sehen wir uns bald in alter Frische wieder!

Roland / April 2020


ICH so:

Da mein Vater Jäger und Waldpädagoge ist, hatte ich früher erstmal ein gespaltenes Verhältnis zu allem, was grün ist: Loden, Wald, Hochsitze… ich schrieb schon früh Tagebuch und weil ich als Kind auch zuhause von sehr vielen Tieren umgeben war, natürlich auch über die. Ich verließ meine westfälische Heimat mit 19, um in Groß- und größeren Städten wie Bremen, Hannover, Valencia und Hamburg zu studieren und schließlich Journalist zu werden. Zwar beschäftigte ich mich beruflich eine Zeitlang auch mit (großen) Tieren, aber eher denen aus Hollywood und Berlin. 2017 machte ich mich als Reporter, Texter und Autor selbständig, gründete stadtlandflow.de, mache den berufsbegleitenden Master „Biografisches und Kreatives Schreiben“ an der Alice Salomon Hochschule Berlin und verbringe immer mehr Zeit in meiner alten Heimat – derzeit lebe ich für ein paar Monate hier, solange, bis Corona hoffentlich passé ist. Nebenbei schreibe ich Kurzgeschichten, die sich um das Verhältnis von Mensch und Tier/Natur drehen. Letzten September war ich Teilnehmer des Seminars „Nature Writing“ der Bayerischen Akademie des Schreibens in Sulzbach-Rosenberg, was meine beiden Leidenschaften, Natur und Schreiben vereinte und mich sehr inspirierte. Das möchte ich auch anderen weitergeben: Meine Seminare zum Thema naturnahes Schreiben können hoffentlich im Sommer in und um Hamburg stattfinden. Meine liebste Tierdichterin ist Sabine Scho.

Als Autor, Reporter und Konzepter interessiere ich mich für viele Themengebiete – von Reisegeschichten und Zeitgeist-Themen über Interviews und Portraits mit Schauspielern, Künstlern, Persönlichkeiten… am liebsten arbeite ich so, wie es mir mehr entspricht: Fern vom Büroalltag, mit mehr Freiheit, Gefühl und Tiefgang.  natürlich am liebsten an der frischen Luft.

Du kennst einen Ort, den ich unbedingt mal erkunden soll? Oder hast eine Idee für eine Kooperation mit stadtlandflow? Ich freu mich immer über Post! 

 

Kontakt:

Roland Rödermund I stadtlandflow
moin@rolandroedermund.de

#mehrdraußenwenigerbullshit